6. Juli 2016

In Blut geschrieben; Die Anderen - Anne Bishop {Rezension}

"Die Anderen sahen die Menschen nicht als Eroberer.
Sie sahen in ihnen eine neue Art von Beute."
 
Titel: In Blut geschrieben - Die Anderen
Autorin: Anne Bishop
Genre: Fantasy
Seitenzahl: ca. 400 Seiten
Preis: 14,90€ [D]
 
ISBN: 978-3-95991-611-0

 
Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird - unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind.

Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue - eine Blutprophetin - und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard - ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird.

Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.

"Vom Sturm halb blind stolperte sie in den offenen Bereich zwischen zwei Gebäuden."

Erst einmal vielen Dank an den Drachenmond Verlag für das zur Verfügung stellen eines Rezensionsexemplars von "In Blut geschrieben"!

Da ich den Klappentext (siehe oben) sehr ansprechend fand, habe ich dieses Buch beim Verlag angefragt und mich riesig gefreut, als die Rückmeldung positiv war!
Ein Buch wie dieses habe ich bisher noch nie gelesen! Die Gestaltwandler und all die anderen Wesen passten so gut in diese Welt und waren unglaublich authentisch. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich mir die Terra Indigene, wie sie sich selbst nennen, gut in der unseren Welt vorstellen. Doch teilweise bin ich schon froh, dass es sie nicht gibt. Aber nur teilweise!

"Selbstmord durch Wolf."

Außerdem fand ich es gut, dass diese Geschichte weder kitschig noch zu brutal war. Stattdessen war sie eigentlich ziemlich angenehm zu lesen.
An einigen Stellen musste ich lachen, aber bei wieder anderen hab ich kaum richtig mitbekommen, was eigentlich gerade passiert war! Dann ging mir alles irgendwie zu schnell. Obwohl ... Das war wohl die normale Geschwindigkeit, beziehungsweise die perfekte. Dieses Gefühl hatte ich wohl nur, weil ungefähr die erste Hälfte des Buches etwas langgezogen war. Es passierte in den ersten 200 Seiten nicht allzu viel, was meine Meinung zu diesem Buch leider etwas abgestumpft hat. Aber genau ab der Hälfte wurde alles besser!
Man konnte als Leser die Wandlung der Charaktere quasi mit den Händen greifen. Auch in die Geschichte kam mehr Schwung. (Ob Winter und Wind etwas damit zu tun hatten? xD)

Alles in allem wurde die Story zum Ende hin sehr spannend und interessant! Und auch einige der Charaktere werde ich vermissen. Vor allem Simon, Meg und den kleinen Sam!
Allerdings hoffe ich auf eine Fortsetzung, denn diese Geschichte bietet noch genug Potenzial! Außerdem sind einige Fragen noch unbeantwortet geblieben und von der sich wohl anbahnenden Liebesgeschichte möchte ich gar nicht erst anfangen! <3

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